Friede auf Erden Arnold Schnberg brukte Conrad Ferdinand Meyer sitt dikt Friede auf Erden i sitt storsltte stykke for kor i 1907. Are Frode Soholt © 2007 |
FRIEDE AUF ERDEN Da die Hirten ihre Herde Lie§en und des Engels Worte Trugen durch die niedre Pforte Zu der Mutter mit dem Kind, Fuhr das himmlische Gesind Fort im Sternenraum zu singen, Fuhr der Himmel fort zu klingen: "Friede, Friede auf der Erde! Seit die Engel so geraten, O wie viele blut'ge Taten Hat der Streit auf wildem Pferde, Der geharnischte, vollbracht! In wie mancher heil'gen Nacht Sang der Chor der Gesiter zagend, Dringlich flehend, leis verklagend: "Friede, Friede auf der Erde!" Doch es ist ein ew'ger Glaube, Da§ der Swache nicht zum Raube Jeder frechen Mordgebrde Werde fallen allezeit: Etwas wie Gerechtigkeit Webt und wirkt in Mord und Grauen Und ein Reich will sich erbauen, Das den Frieden sucht der Erde. Mhlich wird es sich gestalten, Seines heil'gen Amtes walten, Waffen schmieden ohne Fhrde, Flammenschwerter fr das Recht, Und ein kniglich Geschlecht Wird erblhn mit starken Shnen Dessen helle Tuben drhnen: Friede, Friede auf der Erde! |
FRED P JORDEN Da hyrdene sin hjord forlot og med seg gjennom stallens port bar med seg bud fra Engelen til Moderen med Barnet, kom det fra et himmelsk kor i stjernehvelvingen en sang, fra himmelen s skj¿nt det klang: "Fred, ja, fred p jorden! Fred!" Siden Engelens kunngj¿ring blod og trer er blitt spilt, i strid p ville hester, redde av de sinte brynjekledte. I de mange m¿rke netter h¿rtes englekorets klage stille, engstelig, en b¿nn: "Fred, ja, fred p jorden! Fred!" Skj¿nt der er en evig tro som ingen svake kan frar¿ves den at ingen mer skal lide under morderslag og hat. Noe er rettferdig der det reiser seg i mord og gru. Atter vil Guds himmelrike s¿ke jorden med sin fred. Langsomt vil det gro og vokse, hellig vokte over alt. Vpen vil bli smidd i fred: rettferdighetens flammesverd! Og en kongeslekt vil vokse sterke s¿nner vil st vakt, hvis basuner h¿yt vil tordne: Fred, ja, fred p jorden! Fred! |
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