Pierrot Lunaire Pierrot Lunaire, frŒ Albert Girauds Rondels bergamasques (1884) og La Guirlande des Dieux (1910), omsett til tysk av Otto Erich Hartleben og til nynorsk av Are Frode S¿holt (2007). Are Frode Soholt ©
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DEL 1 | ||
1. MONDESTRUNKEN Den Wein, den man mit Augen trinkt, Gie§t Nachts der Mond in Wogen nieder, Und eine Springflut Ÿberschwemmt Den stillen Horizont. GelŸste schauerlich und sŸ§, Durchschwimmen ohne Zahl die Fluten! Den Wein, den man mit Augen trinkt, Gie§t Nachts der Mond in Wogen nieder. Der Dichter, den die Andacht treibt, Berauscht sich an dem heilgen Tranke, Gen Himmel wendet er verzŸckt Das Haupt und taumelnd saugt und schlŸrit er Den Wein, den man mit Augen trinkt. |
MNEFULL Vinen, som ein drikk med augo kjem frŒ mŒnen, b¿lgjande i natta og ei springflo fl¿ymer over den stille horisonten. Lyster, f¾lslege og s¿te sym i hopetal gjennom flaumen! Vinen som ein drikk med augo kjem frŒ mŒnen, b¿lgjande i natta. Poeten, han som s¿kjer age rusar seg pŒ heilag drikk ser mot himmelen og i ekstase svaiar, sug og slurpar i seg vinen som ein drikk med augo. |
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2. COLUMBINE Des Mondlichts bleiche Bluten, Die wei§en Wunderrosen, BlŸhn in den Julinachten - O brach ich eine nur! Mein banges Leid zu lindern, Such ich am dunklen Strome Des Mondlichts bleiche BlŸten, Die wei§en Wunderrosen. Gestillt war all mein Sehnen, DŸrft ich so mŠrchenheimlich, So selig leis Ð entblŠttern Auf deine brauenen Haare Des Mondlichts bleiche BlŸten! |
COLUMBINE MŒnelysets bleike blomar, dei kvite mirakelrosene, bl¿mer i den varme natta Ð Œh, om eg kunne plukke ei! Mi f¾le smerte vil eg d¿yve ved den m¿rke flaumen; mŒnelysets bleike blomar, dei kvite mirakelrosene. Mi store lengt ville slokne om eg ved ditt brune hŒr som i eit eventyr, i l¿ynd kunne plukke med meg, stille, mŒnelysets bleike blomar. |
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3. DER DANDY Mit einem phantastischen Lichtstrahl Erleuchtet der Mond die krystallnen Flacons Auf dem schwarzen, hochheiligen Waschtisch Des schweigenden Dandys von Bergamo. In tšnender, bronzener Schale Lacht hell die Fontaine, metallischen Klangs. Mit einem phantastischen Lichtstrahl Erleuchtet der Mond die krystallnen Flacons. Pierrot mit dem wŠchsernen Antlitz Steht sinnend und denkt: wie er heute sich schminkt? Fort schiebt er das Rot und das Orients GrŸn Und bemalt sein Gesicht in erhabenem Stil Mit einem phantastischen Mondstrahl. |
DANDYEN Med ein strŒle av fortrylla lys kveiker mŒnen flakongane av krystall over den svarte vaskeservanten hos den fŒm¾lte dandyen frŒ Bergamo. Med ein metallisk klang ler fontena i den klingande bronseskŒla. Med ein strŒle av fortrylla lys kveiker mŒnen flakongane av krystall Pierrot, med sitt voksbleike ansikt stŒr og tenkjer: kva for sminke h¿ver no? Ikkje rouge, ikkje orientgr¿n heller! Han malar ansiktet sitt i verrdig stil Med ein strŒle av fortrylla lys. |
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4. EINE BLASSE W€SCHERIN Eine blasse WŠscherin WŠscht zur Nachtzeit bleiche TŸcher; Nackte, silberwei§e Arme Streckt sie nieder in die Flut. Durch die Lichtung schleichen Winde, Leis bewegen sie den Strom. Eine blasse WŠscherin WŠscht zur Nachtzeit bleiche TŸcher. Und die sanfte Magd des Himmels, Von den Zweigen zart umschmeichelt, Breitet auf die dunklen Wiesen ihre lichtgewobnen Linnen - Eine blasse WŠscherin. |
DEN BLEIKE VASKARJENTA Den bleike vaskarjenta vaskar kvite t¿rkle om natta. Strekkjer sine nakne s¿lvkvite armar ned i flaumen. Gjennom lysninga luskar vinden; krusar vatnet med sitt spel. Den bleike vaskarjenta vaskar kvite t¿rkle om natta. Den yndefulle jenta frŒ himmelen, som greinene sŒ ¿mt r¿rer ved, breier over dunkle heiar sitt linkle vevd av lys Ð den bleike vaskarjenta. |
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5. VALSE DE CHOPIN Wie ein blasser Tropfen Bluts FŠrbt die Lippen einer Kranken, Also ruht auf diesen Tšnen Ein vernichtungssŸchtger Reiz. Wilder Lust Accorde stšren Der Verzweiflung eisgen Traum - Wie ein blasser Tropfen Bluts FŠrbt die Lippen einer Kranken. Hei§ und jauchzend, sŸ§ und schmachtend, Melancholisch dŸstrer Walzer, Kommst mir nimmer aus den Sinnen! Haftest mir an den Gedanken, Wie ein blasser Tropfen Bluts! |
EIN VALS AV CHOPIN Slik ein bleikraud drŒpe blod fargelegg sjuke lepper, slik lokkar ogsŒ tonane oss inn i daudens rus. Ville harmoniar skiplar ottas kalde draum. Slik ein bleikraud drŒpe blod fargelegg sjuke lepper. Jublande og heit, yndefull og s¿t; du dystre, melankolske vals, du har erobra sinnet mitt! Og limt deg fast i tankane som ein bleikraud drŒpe blod. |
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6. MADONNA Steig, o Mutter aller Schmerzen, Auf den Altar meiner Verse! Blut aus deinen magren Brusten Hat des Schwertes Wut vergossen. Deine ewig frischen Wunden Gleichen Augen, rot und offen. Steig, o Mutter aller Schmerzen, Auf den Altar meiner Verse! In den abgezehrten HŠnden HŠltst du deines Sohnes Leiche. Ihn zu zeigen aller Menschheit - Doch der Blick der Menschen meidet Dich, o Mutter aller Schmerzen! |
MADONNA Stig opp, du alle smerters mor pŒ alteret til mine vers. Dei magre brysta dine bl¿r etter sverdets ville raseri. Dine alltid ferske sŒr; liksom auge, stirrande og raude. Stig opp, du alle smerters mor pŒ alteret til mine vers. I dine visne hender held du kroppen av din d¿de son. Du vil vise han til menneska men alle vender blikket bort frŒ deg, du alle smerters mor. |
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7. DER KRANKE MOND Du nŠchtig todeskranker Mond Dort auf des Himmels schwarzem PfŸhl, Dein Blick, so fiebernd Ÿbergro§, Bannt mich wie fremde Melodie. An unstillbarem Liebesleid Stirbst du, an Sehnsucht, tief erstickt, Du nŠchtig todeskranker Mond Dort auf des Himmels schwarzem PfŸhl. Den Liebsten, der im Sinnenrausch Gedankenlos zur Liebsten schleicht, Belustigt deiner Strahlen Spiel - Dein bleiches, qualgebornes Blut, Du nŠchtig todeskranker Mond. |
DEN SJUKE MNEN Du nattemŒne, d¿dssjuke lys der pŒ svarte sotteseng. Ditt blikk er feberraudt og stort, du grip meg som ein framand melodi. Av umetteleg kj¾rleikssorg d¿yr du av lengt. Du d¿dssjuke nattemŒne der pŒ svarte sotteseng. Den elskande, som sŒ tankelaust i sanserus listar seg til sin kj¾re, inspirerar ditt veike strŒlespel - ditt bleike, pinefulle blod, du nattemŒne, d¿dssjuke lys. |
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| DEL 2 | |||
8. NACHT (PASSACAGLIA) Finstre, schwarze Riesenfalter Tšteten der Sonne Glanz. Ein geschlossnes Zauberbuch, Ruht der Horizont - verschwiegen. Aus dem Qualm verlorner Tiefen Steigt ein Duft, Erinnrung mordend! Finstre, schwarze Reisenfalter Tšteten der Sonne Glanz. Und vom Himmel erdenwŠrts Senken sich mit schweren Schwingen Unsichtbar die Ungetume Auf die Menschenherzen nieder... Finstre, schwarze Riesenfalter. |
NATT Forvokste, svarte fivreldar drep solas glans. Ei uopna svartebok den svarte horisonten, ligg der Ð taus. Giftig damp frŒ djupe rom sig opp og kveler minnet. Forvokste, svarte fivreldar drep solas glans. Og frŒ himmelen mot jorda fell det ned i store sirklar usynlege monsterbeist over kvart eit hjarte... Forvokste, svarte fivreldar. |
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9. GEBET AN PIERROT Pierrot! Mein Lachen Hab ich verlernt! Das Bild des Glanzes Zerflo§ - Zerflo§! Schwarz weht die Flagge Mir nun vom Mast. Pierrot! Mein Lachen Hab ich verlernt! O gieb mir wieder, Ro§arzt der Seele, Schneemann der Lyrik, Durchlaucht vom Monde, Pierrot - mein Lachen! |
B¯N TIL PIERROT Pierrot Ð eg har mista latteren min! Glansen frŒ biletet forsvann Ð forsvann! FrŒ masta vaiar flagget mitt og det er svart. Pierrot Ð eg har mista latteren min! , gje meg det tilbake, sjelas hestedoktor, lyrikkens sn¿mann, mŒnens fyrst, Pierrot Ð latteren min! |
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10. RAUB Rote, fŸrstliche Rubine, Blutge Tropfen alten Ruhmes, Schlummern in den Totenschreinen, Drunten in den Grabgewolben. Nachts, mit seinen Zechkumpanen, Steigt Pierrot hinab - zu rauben Rote, fŸrstliche Rubine, Blutge Tropfen alten Ruhmes. Doch da - strauben sich die Haare, Bleiche Furcht bannt sie am Platze: Durch die Finsternis - wie Augen! - Stieren aus den Totenschreinen Rote, fŸrstliche Rubine. |
TJUVERI Raude, fyrstelege rubinar, blodsdropar frŒ kvorvne tider, ligg i kistene og slumrar, stille, djupt i katakombane. Om natta kryp han, Pierrot med sine svirbr¿r Ð for Œ r¿ve raude, fyrstelege rubinar, blodsdropar ifrŒ kvorvne tider. Men dŒ Ð hŒra reiser seg, bleik frykt naglar han til veggs: Gjennom grueleg m¿rke Ð som auge! Ð stirar det frŒ kistene raude, fyrstelege rubinar. |
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11. ROTE MESSE Zu grausem Abendmahle, Beim Blendeglanz des Goldes, Beim Flackerschein der Kerzen, Naht dem Altar - Pierrot! Die Hand, die gottgeweihte, Zerrei§t die Priesterkleider Zu grausem Abendmahle, Beim Blendeglanz des Goldes Mit segnender Geberde Zeigt er den bangen Seelen Die triefend rote Hostie: Sein Herz - in blutgen Fingern - Zu grausem Abendmahle! |
RAUD MESSE I den makabre nattverden, i blendande glans av gull, i blafrande spel av lys, n¾rmar han seg alteret Ð Pierrot! Handa hans, signa av Gud riv og spjerar prestekjolen i den makabre nattverda, i blendande glans av gull. H¿visk som ein prest viser han dei engstelege den drypande, raude hostien: Sitt hjarte Ð med fingre stenkt av blod i den makabre nattverda. |
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12. GALGENLIED Die dŸrre Dirne Mit langem Halse Wird seine letzte Geliebte sein. In seinem Hirne Steckt wie ein Nagel Die dŸrre Dirne Mit langem Halse. Schlank wie die Pinie, Am Hals ein Zšpfchen - WollŸstig wird sie Den Schelm umhalsen, Die dŸrre Dirne! |
GALGESONG Den skrinne t¿yta med den lange halsen vil bli den siste han vil elske med. Nagla fast i hjernen hans stŒr den skrinne t¿yta med lang hals. Slank som pinjetre, ein hŒrpisk langsmed halsen Ð nytelystig vil ho femne sk¿yaren den skrinne t¿yta! |
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13. ENTHAUPTUNG Der Mond, ein blankes TŸrkenschwert Auf einem schwarzen Seidenkissen, Gespenstisch gro§ - drŠut er hinab Durch schmerzendunkle Nacht. Pierrot irrt ohne Rast umher Und starrt empor in TodesŠngsten Zum Mond, dem blanken TŸrkenschwert Auf einem schwarzen Seidenkissen. Es schlottern unter ihm die Knie, OhnmŠchtig bricht er jŠh zusammen. Er wŠhnt: es sause strafend schon Auf seinen SŸnderhals hernieder Der Mond, das blanke TŸrkenschwert. |
HALSHUGGING MŒnen, den blanke krumsabelen pŒ den silkesvarte puta, uhyggjeleg stor Ð b¿yer seg ned i den sorgtunge natta. Pierrot vandrar rastlaus rundt og stirar stivt i d¿dsangs opp mot. mŒnen, den blanke krumsabelen pŒ den silkesvarte puta. Han skjelv i knea, fjetra, vanmektig segnar han i hop. Han h¿yrer suset, med brutal kraft, mot den syndige nakken sin; mŒnen, den blanke krumsabelen. |
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14. DIE KREUZE Heilge Kreuze sind die Verse, Dran die Dichter stumm verbluten, Blindgeschlagen von der Geier Flatterndem Gespensterschwarme! In den Leibern schwelgten Schwerter, Prunkend in des Blutes Scharlach! Heilge Kreuze sind die Verse, Dran die Dichter stumm verbluten. Tot das Haupt - erstarrt die Locken - Fern, verweht der LŠrm des Pšbels. Langsam sinkt die Sonne nieder, Eine rote Kšnigskrone. Ð Heilge Kreuze sind die Vers |
KORSA Heilage kors er versa som poeten tagal bl¿r frŒ, slŒtt til blinde av den flakkande fantomsvermen av gribbar. Lekamen har svelga sverda, vellystig i det skarlagenraude blodet! Heilage kors er versa poeten tagal bl¿r frŒ. Livlaust hovud Ð stivna lokkar Ð larmen frŒ p¿blane tagnar. Seigt sig sola ned, ei raud kungekrune Ð Heilage kors er versa! |
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| DEL 3 | |||
15. HEIMWEH Lieblich klagend - ein krystallnes Seufzen Aus Italiens alter Pantomime, Klingts herŸber: wie Pierrot so holzern, So modern sentimental geworden. Und es tšnt durch seines Herzens WŸste, Tšnt gedŠmpft durch alle Sinne wieder, Lieblich klagend - ein krystallnes Seufzen Aus Italiens alter Pantomime. Da vergi§t Pierrot die Trauermienen! Durch den bleichen Feuerschein des Mondes, Durch des Lichtmeers Fluten - schweift die Sehnsucht KŸhn hinauf, empor zum Heimathimmel Lieblich klagend - ein krystallnes Seufzen! |
HEIMLENGT Kj¾rleg klagande Ð som eit sukk av krystall i gammal sydlandsk pantomimestil, kling det over hit: sŒ klossete han er blitt, Pierrot; sŒ moderne, sentimental! Og det tonar i hans hjartas fjerne avkrok ein dempa lyd gjennom alle sansar, kj¾rleg klagande Ð som eit sukk av krystall i gammal sydlandsk pantomimestil DŒ gl¿ymer Pierrot s¿rgjemaska! Gjennom mŒnens bleike skin gjennom fl¿ymande b¿lger av lys lyfter han seg lengtande til himmelheimen kj¾rleg klagande Ð som eit sukk av krystall! |
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16. GEMENHEIT! In den blanken Kopf Cassanders, Dessen Schrein die Luft durchzetert, Bohrt Pierrot mit Heuchlermienen, ZŠrtlich - einen SchŠdelbohrer! Darauf stopft er mit dem Daumen Seinen echten tŸrkischen Taback In den blanken Kopf Cassanders, Dessen Schrein die Luft durchzetert! Dann dreht er ein Rohr von Weichsel Hinten in die glatte Glatze Und behŠbig schmaucht und pafft er Seinen echten tŸrkischen Taback Aus dem blanken Kopf Cassanders! |
SKURKESTREK! PŒ den blanke skallen til Kassander, medan han spj¾rar lufta med ville skrik borer Pierrot, den hyklaren, ¿mt og varleg Ð med ei skallebor! gnurer han med tommelfingeren sin ekte tyrkiske tobakk pŒ den blanke skallen til Kassander, medan han spj¾rar lufta med ville skrik. SŒ skrur han eit r¿yr av kirseb¾rtre inn under den blanke issen og med velbehag tar han drag og smattar pŒ sin ekte tyrkiske tobakk frŒ den blanke skallen til Kassander. |
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17. PARODIE Stricknadeln, blank und blinkend, In ihrem grauen Haar, Sitzt die Duenna murmelnd, Im roten Ršckchen da. Sie wartet in der Laube, Sie liebt Pierrot mit Schmerzen, Stricknadeln, blank und blinkend, In ihrem grauen Haar. Da plštzlich - horch! - ein Wispern! Ein Windhauch kichert leise: Der Mond, der bšse Spštter, €fft nach mit seinen Strahlen - Stricknadeln, blink und blank. |
PARODI Med strikkepinnar, skinande blanke i sitt grŒnande hŒr, sit duennaen og mumlar i sitt raude knelange skj¿rt. Ho ventar i lauvet Ho elskar Pierrot Ð med smerte med strikkepinnar, skinande blanke i sitt grŒnande hŒr. Men brŒtt Ð h¿yr! Ð ei kviskring! Eit vindpust kniser varleg: MŒnen, den infame spottefuglen strŒlar fram ein karikatur av strikkepinnar, skinande blanke. |
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18. DER MONDFLECK Einen wei§en Fleck des hellen Mondes Auf dem RŸcken seines schwarzen Rockes, So spaziert Pierrot im lauen Abend, Aufzusuchen GlŸck und Abenteuer. Plštzlich stšrt ihn was an seinem Anzug, Er beschaut sich rings und findet richtig - Einen wei§en Fleck des hellen Mondes Auf dem RŸcken seines schwarzen Rockes. Warte! denkt er: das ist so ein Gipsleck! Wischt und wischt, doch - bringt ihn nicht herunter! Und so geht er, giftgeschwollen, weiter, Reibt und reibt bis an den frŸhen Morgen - Einen wei§en Fleck des hellen Mondes. |
MNEFLEKKEN Med ein lysflekk av den kvite mŒnen pŒ den svarte kapperyggen, slik spankulerar Pierrot i den lune natta for Œ s¿kje eventyr og lukke. Han merkar brŒtt at noko er pŒ kappa og han ser etter - sanneleg! det er ein lysflekk av den kvite mŒnen pŒ den svarte kapperyggen! Han tenkjer: Vent, det er ein gipsflekk! Han gnir og gnurar, men fŒr han ikkje vekk! Og slik gŒr han, eitrande vidare, han gnir og gnurar til dagen gryr Ð pŒ ein lysflekk av den kvite mŒnen. |
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19. SERENADE Mit groteskem Riesenbogen Kratzt Pierrot auf seiner Bratsche, Wie der Storch auf einem Beine, Knipst er trŸb ein Pizzicato. Plštzlich naht Cassander Ð wŸtend Ob des nŠchtgen Virtuosen - Mit groteskem Riesenbogen Kratzt Pierrot auf seiner Bratsche. Von sich wirft er jetzt die Bratsche: Mit der delikaten Linken Fa§t den Kahlkopf er am Kragen - TrŠumend spielt er auf der Glatze Mit groteskem Riesenbogen. |
SERENADE Med sin groteste monsterboge gnir han ¿mt pŒ bratsjen sin, som storken pŒ eit bein klimprar han eit sorgtungt pizzicato. Plutseleg kjem Kassander Ð han er rasande pŒ den nattlege virtuosen Med sin groteste monsterboge gnir han ¿mt pŒ bratsjen sin. No slenger han bratsjen frŒ seg og med sin kjenslevare venstrehand l¿fter han hovudet ved kragen Ð spelar dr¿ymande pŒ blankskallen sin groteske monsterboge. |
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20. HEIMFART (BARCAROLE) Der Mondstrahl ist das Ruder, Seerose dient als Boot; Drauf fŠhrt Pierrot gen SŸden Mit gutem Reisewind. Der Strom summt tiefe Skalen Und wiegt den leichten Kahn. Der Mondstrahl ist das Ruder, Seerose dient als Boot. Nach Bergamo, zur Heimat, Kehrt nun Pierrot zurŸck; Schwach dŠmmert schon im Osten Der grŸne Horizont. - Der Mondstrahl ist das Ruder. |
HEIMFART Med mŒnestrŒlen som ror, og vassliljene som bŒt: Pierrot seglar mot s¿r og vinden fyller godt. Elva nynnar djupt ein skala, voggar bŒten som eit barn. Med mŒnestrŒlen som ror, og vassliljene som bŒt: Til Bergamo, til heimstaden reiser han attende. Svakt gryr det i aust ein gr¿nleg horisont. - Med mŒnestrŒlen som ror. |
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21. O ALTER DUFT O alter Duft aus MŠrchenzeit, Berauschest wieder meine Sinne; Ein nŠrrisch Heer von Schelmerein Durchschwirrt die leichte Luft. Ein glŸckhaft WŸnschen macht mich froh Nach Freuden, die ich lang verachtet: O alter Duft aus MŠrchenzeit, Berauschest wieder mich! All meinen Unmut gab ich preis; Aus meinem sonnumrahmten Fenster Beschau ich frei die liebe Welt Und trŠum hinaus in selge Weiten... O alter Duft - aus MŠrchenzeit! |
GAMLE DM ange frŒ ei svunnen tid atter rusar du meg i sansane. Ein skare av skjelmske fuglar flaksar i den lette lufta. Eit lukke¿nskje gjer meg glad; til gleder som eg f¿r har hŒna: ange frŒ ei svunnen tid atter rusar du meg i sansane. All mi avsky lar eg fare, frŒ vindauget med solkarm skodar eg den gode verda og lar draumen fare fritt... ange frŒ ei svunnen tid! |